Nach einer Fehlgeburt spricht dein Partner kaum über das Thema. Du…

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Paartest machen →Warum diese Situation wichtig ist
Eine Fehlgeburt ist für Paare eine zutiefst erschütternde Erfahrung. Auch wenn die körperliche Belastung oft die Frau trägt, leiden beide Partner auf ihre eigene Weise. Oftmals ist es so, dass jeder versucht, mit diesem unsagbaren Schmerz auf seine persönliche Art umzugehen. Dies kann zu unterschiedlichen Kommunikationsmustern führen, die manchmal missverstanden werden oder gar zu Entfremdung fühlen können.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Schweigen nicht gleichbedeutend mit Gleichgültigkeit ist. Männer verarbeiten Trauer oft anders als Frauen, tendieren manchmal dazu, sich zurückzuziehen und über ihre Gefühle nicht zu sprechen, um vielleicht sogar Stärke zu zeigen oder ihre Partnerin nicht zusätzlich belasten zu wollen. Diese unterschiedlichen Bewältigungsstrategien können jedoch Barrieren in der Beziehung aufbauen, wenn sie nicht erkannt und angegangen werden.
Die Fähigkeit, in solchen Momenten empathisch und verständnisvoll miteinander umzugehen, ist entscheidend für die Resilienz der Beziehung. Es geht darum, einen Weg zu finden, wie beide Partner sich gehört und unterstützt fühlen können, ohne den anderen zu drängen oder zu verurteilen. Nur so kann die gemeinsame Trauer zu einer verbindenden und nicht zu einer trennenden Erfahrung werden und die Grundlage für eine langfristig stabile Beziehung bilden. Wie gehst du in dieser schwierigen Situation mit deinem Partner um?
Mögliche Antworten
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Was Experten sagen
George Bonanno
Experte für Resilienz und Trauer
“Es gibt keine einzig 'richtige' Art, mit Verlust umzugehen; Resilienz zeigt sich auf viele Weisen.”
Sue Johnson
Begründerin der Emotionsfokussierten Therapie (EFT)
“Das Bedürfnis nach einer sicheren Verbindung bedeutet nicht, dass wir gleich reagieren müssen; es bedeutet, verfügbar und reaktionsfähig für den anderen zu sein.”
Advocatus Diaboli
Häufiger Einwand
Aber wenn ich nicht mit meinem Partner über meine Gefühle spreche, halte ich dann nicht auch Dinge zurück und distanziere mich selbst? Ist das nicht auch eine Form der Problemvermeidung?
Warum er nicht greift
Deine Unterstützung anzubieten, ohne zu drängen, bedeutet nicht, dass du deine eigenen Bedürfnisse nicht irgendwann äußern kannst. Es erlaubt dem Partner, seinen Prozess zu durchlaufen, was oft zu tieferen Gesprächen führt. Geduld und das richtige Timing sind entscheidend, damit die Verletzlichkeit gegenseitig und nicht erzwungen ist.
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